# KSP Emil-Bredt-Weg - Generalsanierung
- **Status:** Offen
- **Angebotsfrist:** 12.11.2026, 12:00 Uhr
- **Vergabestelle:** Grün und Gruga
- **Ausführungsort:** Essen
- **Verfahren:** Öffentliche Ausschreibung
- **Bindefrist:** 32 Tage
- **Gewerk:** Garten- und Landschaftsbau
- **Veröffentlicht:** 26.10.2026
- **CPV:** 45112700 Landschaftsgärtnerische Arbeiten
## Worum es geht

Die Stadt Essen (Grün und Gruga) schreibt die Generalsanierung des Kinderspielplatzes am Emil-Bredt-Weg in Essen-Bergeborbeck (Los LOT-0001) aus. Ziel ist die Neugestaltung zu einem inklusiven und barrierefreien Spielangebot für Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen mit einer großzügigen Fallschutzfläche, Rasen- und Strauchpflanzungen sowie einer einheitlichen Durchwegung aus Betonpflaster. Die Maßnahmen umfassen umfangreiche Räumungs- und Rodungsarbeiten, Erdarbeiten, Untergrund- und Wegebauarbeiten mit Betonplatten und -pflaster, das Setzen von L-förmigen Mauerscheiben, Stein- und Betonarbeiten sowie Pflanz- und Rasenarbeiten (u.a. Ansaat und diverse Pflegeleistungen). Zudem werden inklusive Spielgeräte wie Matschtische, Spielboards, Wippgeräte und eine Spielkombination sowie Ausstattungsgegenstände wie Sitzbänke und eine drehbare Gatterschranke geliefert und montiert. Ergänzend sind Materiallieferungen wie Quarzsand für Sandspielflächen und diverse Gehölze vorgesehen.

## Zuschlagskriterien

- Niedrigster Preis

## Bekanntmachung im Wortlaut

Art der Leistung
Landschaftsbauarbeiten

Umfang der Leistung
Der Spielplatz am Emil-Bredt-Weg in Essen Bergeborbeck, soll generalsaniert werden und künftig ein erweitertes Angebot für Kinder bieten. Die Fläche umfasst eine großzügige Fallschutzfläche mit Fallschutzsand sowie eine randliche Begrünung aus Rasen- und Strauchpflanzungen. Die vorhandene Durchwegung ist derzeit uneinheitlich gestaltet und besteht aus Betonpflaster, Betonplatten sowie einer nur noch teilweise erhaltenen wassergebundenen Wegedecke.

Im Zuge der Neugestaltung des Kinderspielplatzes wird eine einheitliche und barrierefreie Durchwegung aus Betonpflaster hergestellt. Der südlich gelegene Zugang zum Spielplatz, der aufgrund einer einzelnen Betonstufe derzeit nicht barrierefrei erreichbar ist, wird durch eine angepasste Höhenplanung künftig ohne Stufe ausgebildet.

Die Sandspielfläche wird durch die neue Wegeführung geringfügig vergrößert. Zudem wird der Spielplatz mit verschiedenen inklusiven Spielgeräten ausgestattet. In Verbindung mit der barrierefreien Erschließung entsteht so ein Spielangebot, das Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen eine gleichberechtigte Nutzung ermöglicht. Sensorische Spieltafeln, ein inklusives Sand- und Kletterspielgerät mit Rutsche sowie ein Trichtertelefon berücksichtigen die Anforderungen von Kindern mit motorischen, auditiven oder visuellen Beeinträchtigungen. Gleichzeitig sind sämtliche Spielgeräte so ausgewählt, dass sie von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen gleichermaßen genutzt werden können.

Ergänzend zu den neuen Spielgeräten werden die vorhandenen Spielgeräte eine Vierfachwippe, eine Doppelwippe und ein Drehkreisel in die neue Gestaltung integriert und an geeigneten Standorten wieder aufgestellt. Die bestehende Schaukel verbleibt an ihrem bisherigen Standort.
Ein neuer Sandspieltisch sowie eine Kleinkinderfederwippe erweitern das Angebot für Kleinkinder. Sie sind so angeordnet, dass sie von den drei geplanten Sitzbänken entlang des neuen Weges gut einsehbar sind. Die Einfassung der Sandspielfläche erfolgt durch Betonrandsteine sowie abschnittsweise durch Betonmauerscheiben, die als tast- und wahrnehmbare Abgrenzung im Sinne eines Radabweisers zur Verbesserung der Barrierefreiheit dienen.

Eine neue Baumpflanzung im südöstlichen Randbereich soll künftig zusätzliche Aufenthaltsqualität schaffen und Schatten spenden. Entlang der westlichen Grundstücksgrenze zum Nachbargrundstück sind zudem neue Strauchpflanzungen vorgesehen, um den Spielplatz räumlich zu fassen und die dortige Zaunanlage optisch zu kaschieren.

Der gesamte Spielplatz ist von einem Zaun umgeben, der auch künftig erhalten bleibt. Die bestehenden Zugangssperren werden im Süden durch eine Toranlage und im Norden durch neue drehbare Gatterschranken ersetzt.

Zufahrt zur Baumaßnahme ist mit Geräten und Maschinen bis 7,5 t zulässig. Lagermöglichkeiten sind mit der zuständigen Bauleitung abzustimmen und selbstständig zu sichern.

Vom Auftragnehmer verursachte Schäden an Wegen, vegetationstechnischen oder sonstigen Einrichtungs- oder Ausstattungsgegenständen sind von diesem auf eigene Kosten wieder instandzusetzen.

Allgemeine Hinweise

Alle Leistungen umfassen die Lieferung der dazugehörigen Stoffe und Bauteile einschließlich abladen und lagern auf der Baustelle, wenn in der Leistungsbeschreibung nichts anderes vorgeschrieben ist, sowie die Verwertung bzw. Deponierung unter Anwendung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Bei der Angabe "entsorgen" oder "zur Deponie transportieren" in einem Leistungstext ist immer die Entrichtung der Deponiegebühren bzw. der Verwertungskosten Leistungsbestandteil und bei der Kalkulation der Einheitspreise zu berücksichtigen.
Auf abweichende Regelungen wird im Text ausdrücklich hingewiesen.

Wird in Positionen, in denen Fabrikate vorgeschlagen und gleichwertige zugelassen sind, kein Fabrikat eingetragen, so gilt das Vorgeschlagene als angeboten.

Der Auftragnehmer hat die Leistung im eigenen Betrieb auszuführen. Mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers darf er sie an Nachunternehmer übertragen. Die Zustimmung ist nicht notwendig bei Leistungen, auf die der Betrieb des Auftragnehmers nicht eingerichtet ist (VOB/B § 4 Abs. 8).

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Quelle: https://brixl.tech/ausschreibung/ksp-emil-bredt-weg-generalsanierung-20605db999ae. Zusammenfassung von brixl; maßgeblich ist die Bekanntmachung der Vergabestelle. Vergabeunterlagen und die Bewertung für Ihren Betrieb: https://brixl.tech