# Planungsleistungen HLS - Ausweichquartier
- **Status:** Offen
- **Angebotsfrist:** 02.12.2026, 11:00 Uhr
- **Vergabestelle:** Landeshauptstadt München, Baureferat
- **Ausführungsort:** München
- **Verfahren:** Offenes Verfahren
- **Bindefrist:** 60 Tage
- **Gewerk:** Allgemeine Ingenieurleistungen
- **Veröffentlicht:** 02.11.2026
- **CPV:** 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
- **Vergabenummer:** BauR H-40315-2026
## Worum es geht

Die Landeshauptstadt München, Baureferat, schreibt Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Leistungsphasen 2 bis 9 aus. Gegenstand des Projektes ist die Errichtung einer Pavillonanlage als Ausweichquartier für die Grundschule in der Hirschbergstraße 33, 80634 München. Im Rahmen des Ingenieurvertrages sind umfassende Grund- und Besondere Leistungen für Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, lufttechnische Anlagen sowie die Gebäudeautomation zu erbringen. Die Bearbeitung erstreckt sich von der Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung über die Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe bis hin zur Objektüberwachung und Objektbetreuung. Der ausgeschriebene Ausführungszeitraum erstreckt sich voraussichtlich von Januar 2027 bis Januar 2028.

## Zuschlagskriterien

- Qualität: 80 %
- Preis: 20 %

## Bekanntmachung im Wortlaut

Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI, LPH 2-9 für die Errichtung einer Pavillonanlage für die Grundschule in der Hirschbergstraße 33, 80634 München.
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Die Landeshauptstadt München plant den Neubau einer Mobilen Raumeinheit (MRE) als Ausweichquartier für verschiedene Schulen auf den Außensportflächen der Grundschule Hirschbergstraße 33. Die MRE soll in Holz-Systembauweise durch einen Generalunternehmer (GU) errichtet werden. Ein BPlan liegt nicht vor. Aufgrund der geplanten Nutzungsdauer ist ein unbefristeter baurechtlicher Antrag erforderlich. Die Anforderungen zum klimagerechten Bauen sind zu beachten. ---
Der Neubau ist für zwei Schulformen mit unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zu konzipieren. Zunächst soll die ortsansässige Grundschule für die Dauer der Generalinstandsetzung mit Erweiterungsbau in das Ausweichquartier ausgelagert werden. Im Anschluss daran ist die temporäre Teil-Auslagerung eines benachbarten Gymnasiums vorgesehen. Nach Möglichkeit sollen Freiflächen der Bestandsschule, z.B. Pausenhof und Parkplatz auch von der MRE genutzt werden. ---
Das Ziel ist es, beim Wechsel der Schulausrichtung nach Möglichkeit ohne Umbaubauerfordernis auszukommen. ---
In Abhängigkeit der Rahmenbedingungen ist die finale Dimensionierung der MRE abzustimmen. Es wird eine Gestaltung nach Flurschulprinzip angestrebt, ohne Lernhauskonzept. Durch die innerstädtische Lage und Beeinträchtigungen durch Verkehrslärm ist von besonderen Anforderungen an den Lärmschutz auszugehen.
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Das Ausweichquartier soll auf dem südlichen Teil des Gesamtgrundstückes entstehen. Dort befinden sich derzeit Außensport- und Rasenspielflächen sowie eine davon abgetrennte, öffentlich zugängliche Grün- und Spielfläche.
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Der für die MRE vorgesehene Grundstücksbereich ist weitgehend eben und von geschützten Bäumen und Sträuchern umgeben. Die nördlich angrenzende Fläche mit Schulpausenhof und Parkplatz liegt etwas tiefer und ist mittels denkmalgeschützter Einfriedung (Mauer) bzw. Zäunen abgetrennt. ---
Gemäß einer im Jahr 2024 durchgeführten Flächenstudie ist von einem drei-geschossigen Baukörper mit einer BGF von ca. 4.050 m² auszugehen. Die vorgesehene Grundstücksfläche der MRE beträgt ca. 3.550 m² zzgl. ca. 600 m² öffentliche Grün- und Spielfläche. Das Gesamtgrundstück inklusive Gebäude ist ca. 12.870 m² groß.

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Quelle: https://brixl.tech/ausschreibung/planungsleistungen-hls-ausweichquartier-0e061143028e. Zusammenfassung von brixl; maßgeblich ist die Bekanntmachung der Vergabestelle. Vergabeunterlagen und die Bewertung für Ihren Betrieb: https://brixl.tech