GKH Bonn, Um- und Erweiterung zur Einhäusigkeit
Vergabestelle: Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
- Teilnahmefrist
- 30.11.2026
- Ausführungsort
- Bonn
- Verfahren
- Zweistufig
Worum es geht
Das Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH schreibt die Objektplanung für Gebäude gemäß HOAI Leistungsphasen 2-8 (optional LPH 9) für die Um- und Erweiterung zur Einhäusigkeit am Standort Bonner Talweg 4 in Bonn aus. Im Rahmen der Maßnahme werden die beiden Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth an der Betriebsstelle St. Petrus konzentriert, um Doppelstrukturen abzubauen und optimierte Raum- und Flächenstrukturen zu schaffen. Das Gesamtvorhaben umfasst neben der Bestandsintegration insbesondere die Errichtung eines neuen Gebäudetraktes in der Verlängerung des Bauteil C/D sowie bauliche Anpassungen für medizinische Funktionsbereiche wie Operations- und Intensivabteilungen sowie Notfallambulanzen. Die geschätzten Nettogesamtkosten der Kostengruppen 300 und 400 belaufen sich auf rund 66,3 Millionen Euro. Das Vergabeverfahren wird als zweistufiges Verhandlungsverfahren nach VgV mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
KI-Zusammenfassung von brixl. Maßgeblich ist die Bekanntmachung der Vergabestelle.
- Objektplanung
- HOAI
- Krankenhausbau
- Erweiterung
- Um- und Erweiterung
- Bonn
- Gesundheitswesen
- Einhäusigkeit
- Planungsleistung
- Architektur
Wo gebaut wird
Ausführungsort
Bonner Talweg 4, 53113 Bonn
Sitz der Vergabestelle, nicht der Bauort
Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH, Bonner Talweg 4, 53113 Bonn
Was geplant wird
Wertung und Wettbewerb
- Team / Vertretungsregeln25 %
- Projektabwicklung / Termine / Kosten / Qualitäten25 %
- Kapazität / Leistungsfähigkeit20 %
- Honorar30 %
Termine und Bewerbung
Veröffentlicht
30.10.2026
Teilnahmefrist
30.11.2026, 12:00 Uhr
Angebotsfrist
für ausgewählte Bewerber
Zuschlag
offen
Laufzeit
8 Jahre
Zweistufig: erst Teilnahmeantrag, dann Angebot der ausgewählten Bewerber.
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Bekanntmachung im Wortlaut
Die bauliche Maßnahme sieht eine Konzentration der beiden Betriebsstellen St. Elisabeth und St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhaus Bonn an der aktuellen Betriebsstelle St. Petrus vor. Zur Umsetzung des Vorhabens sind bauliche Maßnahmen an der Betriebsstelle St. Petrus notwendig, die zum einen die bestehenden Investitionsbedarfe adressieren und zum anderen die notwendigen Kapazitäten für die Etablierung der medizinisch-inhaltlichen Zielstruktur schaffen sowie die Realisierung optimierter Raum- und Flächenstrukturen und die optimale prozessuale Anbindung der Funktionen erlauben. Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn erbringt seine stationären Leistungen derzeit vornehmlich an den beiden Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth. Die Betriebsstellen St. Petrus und St. Elisabeth sind in räumlich unmittelbarer Nähe (< 1 km) verortet. Insbesondere im internistischen (LG 1.1) und im chirurgischen (LG 9.1) Bereich werden an beiden Betriebsstellen - wenngleich in Schwerpunkten medizinisch anders ausgerichtet - parallele Strukturen vorgehalten. Der qualitativ hochwertige Betrieb erfordert im Status Quo aufgrund der räumlichen Trennung einen hohen Ressourceneinsatz. Die Konzentration der Betriebsstellen trägt im Sinne der Krankenhausplanung zu einem Abbau von Doppelstrukturen und zu einer Konzentration von Betriebsstellen und Leistungsgruppen bei. Stand der Planungsleistungen 08/2026 mit Gesamtkostenschätzung Planungs- und Konzeptionsgrundlagen Zur Umsetzung einer Einhäusigkeit des medizinischen Leistungsangebots am Standort war zunächst eine umfassende Ermittlung des medizinischen Bedarfs sowie eine darauf aufbauende funktionale Gliederung der einzelnen Fach- und Funktionsbereiche erforderlich. Neben der Berücksichtigung der spezifischen räumlichen Anforderungen der jeweiligen Bereiche wurden insbesondere die Synergien und funktionalen Schnittstellen zwischen den Fachabteilungen untersucht und optimiert. Ziel der konzeptionellen Bearbeitung war es, eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Gesamtstruktur unter konsequenter Nutzung der vorhandenen baulichen Ressourcen zu entwickeln. Der bestehende Gebäudebestand wurde dabei auf seine Eignung für die zukünftige Nutzung geprüft und soweit möglich in das Gesamtkonzept integriert. Bereiche, in denen die vorhandenen baulichen Strukturen den heutigen medizinischen, funktionalen und betrieblichen Anforderungen nicht ausreichend entsprechen, werden durch gezielte bauliche Ergänzungen ertüchtigt. Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist daher die Errichtung eines neuen Gebäudetraktes in der Verlängerung des Bauteil C/D. Durch die bauliche Erweiterung können die erforderlichen Flächen und Raumzusammenhänge geschaffen werden, die im vorhandenen Bestand nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Eingriff realisierbar wären. Die Erweiterung ermöglicht damit die Umsetzung der heutigen Anforderungen an Raumgrößen, Funktionalität, Betriebsorganisation und moderne medizinische Versorgung und bildet gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Einhäusigkeit. Durch die Verbindung von Bestandsnutzung, bestandsorientierter Anpassung und gezielter baulicher Erweiterung entsteht eine funktional zusammenhängende und langfristig tragfähige Krankenhausstruktur. Die Patienten-, Personal- und Logistikwege können dadurch optimiert, funktionale Schnittstellen reduziert und die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und leistungsfähigen Krankenhausbetrieb geschaffen werden. Die erforderlichen Kernräume und Anforderungsprofile wurden ermittelt und in ein übergeordnetes Betriebsorganisationskonzept überführt. In enger Zusammenarbeit mit allen Nutzern wurde daraus ein ganzheitliches Planungskonzept entwickelt, das sowohl den medizinischen und betrieblichen Anforderungen als auch den heutigen Anforderungen an ein modernes, leistungsfähiges und zukunftsfähiges Krankenhaus Rechnung trägt. Konzept und Genehmigungsfähigkeit Das im Rahmen der Masterplanstudie entwickelte Konzept wurde hinsichtlich ihrer räumlichen und funktionalen Aussagekraft ausgearbeitet. Die Konzeptplanung dient damit als belastbare Grundlage für die weitere Projektentwicklung und bildet zugleich den planerischen Willen des Bauherrn hinsichtlich der angestrebten baulichen und funktionalen Entwicklung des Standortes ab. Die wesentlichen planerischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen wurden bereits mit der zuständigen Baubehörde vorbesprochen. Auf Grundlage der bislang erfolgten Abstimmungen bestehen die Voraussetzungen für eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens. Das entwickelte Planungskonzept berücksichtigt die Vorgaben des Bebauungsplans und bewegt sich innerhalb der dort festgelegten planungsrechtlichen Rahmenbedingungen. Die Masterplanstudie stellt damit eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Realisierung des Vorhabens dar und schafft die wesentlichen Voraussetzungen für die bedarfsgerechte, funktionale und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes. Weitere Informationen sind aus der Anlage Bonn_GKH Petrus_VgV Aufgabenbeschreibung zu entnehmen. Gesamtkosten netto gem. Grobkostenschätzung vom August 2026: 1. Grundstück 2. Herrichten erschließen KGr. 200 ca. netto 610.000,00 EUR 3. Baukonstruktion KGr. 300 ca. netto 31.191.000,00 EUR 4. Techn.-Anlagen KGr. 400 ca. netto 35.137.000,00 EUR davon Nutzerspezifische Anlagen KGr. 470 ca. 3.377.100,00 EUR 5. Außenanlagen KGr. 500 ca. netto 1.111.400,00 EUR 6. Ausstattung, KGr. 600 Bestandsübernahme
Eckdaten
- Teilnahmefrist
- 30.11.2026, 12:00 Uhr
- Ausführungsort
- Bonner Talweg 4, 53113 Bonn
- Kreisfreie Stadt
- Bonn
- Laufzeit
- 8 Jahre
- Vergabestelle
- Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St. Johannes gGmbH
- Geschätzter Wert
- 5.400.000 € laut Bekanntmachung
- Leistungsbild
- Objektplanung Gebäude
- Veröffentlicht
- 30.10.2026
- Unterlagen und Original
- Vergabeordnung
- VgV
- CPV
- 71200000 · Dienstleistungen von Architekturbüros
- Vergabenummer
- 0251.11_Objektplanung Gebäude HOAI § 33
- Für KMU geeignet
- ja
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