Leistungen der Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke für das Baugebiet Köllsche Gärten, Projektabschnitt 2 in Stockstadt am Rhein
Vergabestelle: Gemeinde Stockstadt am Rhein
- Teilnahmefrist
- 23.11.2026
- Ausführungsort
- Stockstadt
- Verfahren
- Zweistufig
Worum es geht
Die Gemeinde Stockstadt am Rhein schreibt Planungsleistungen der Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke für den zweiten Projektabschnitt (PA2) des Baugebiets "Köllsche Gärten" aus. Gegenstand der Ausschreibung sind Entwässerungs- und Versickerungsanlagen, Verkehrsanlagen inklusive Dammschüttungen und Anschluss an den Odenwaldring, eine Lärmschutzwand sowie Bauvermessung gemäß HOAI. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 17 Hektar südlich des ersten Projektabschnitts. Die anrechenbaren Herstellkosten belaufen sich auf ca. 1,1 Mio. Euro für Schmutzwasserkanäle, ca. 0,7 Mio. Euro für Rigolen, ca. 4,1 Mio. Euro für Straßen und Wege sowie ca. 1,5 Mio. Euro für Lärmschutzanlagen. Die Beauftragung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, mit einem prognostizierten Beginn der Erschließungsarbeiten im Jahr 2029.
KI-Zusammenfassung von brixl. Maßgeblich ist die Bekanntmachung der Vergabestelle.
- Tiefbau
- Straßenbau
- Ingenieurbauwerke
- Verkehrsanlagen
- Entwässerung
- Versickerung
- Lärmschutzwand
- Kanalbau
- Erschließung
- Objektplanung
Wo gebaut wird
Ausführungsort
64589 Stockstadt
Sitz der Vergabestelle, nicht der Bauort
Gemeinde Stockstadt am Rhein, Kirchstraße 6, 64589 Stockstadt
Was geplant wird
Leistungsphasen nach HOAI
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
beauftragtoptional
Wertung und Wettbewerb
- Projektteam/Projektorganisation40 %
- Projektanalyse/Herangehensweise (Planung und Ausführung)40 %
- Honorarangebot20 %
Termine und Bewerbung
Veröffentlicht
22.10.2026
Teilnahmefrist
23.11.2026, 10:00 Uhr
Angebotsfrist
für ausgewählte Bewerber
Zuschlag
offen
Laufzeit
24 Monate
Zweistufig: erst Teilnahmeantrag, dann Angebot der ausgewählten Bewerber.
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Bekanntmachung im Wortlaut
In Stockstadt am Rhein soll unter dem Titel "Köllsche Gärten - Wohnen am Kühkopf" ein 30 ha großes Wohngebiet entstehen. Die Umsetzung erfolgt dabei abschnittsweise. Für den ersten Planungsabschnitt (PA1) im nördlichen Plangebiet mit einer Fläche von ca. 13 ha wurde nach Entwurfsoffenlage des Bebauungsplanes im Jahr 2023 die Planung ab dem Jahr 2025 unter Berücksichtigung aktueller Markt- und Rahmenbedingungen hinsichtlich Flächenorganisation, baulicher Dichte und Erschließung optimiert, ohne die grundlegenden städtebaulichen Zielsetzungen zu verändern. Nach erneuter Offenlage wurde der Bebauungsplan im Juni 2026 zur Satzung beschlossen. Die bereits vorhandene Planung (LPH 1-5) der Verkehrsanlagen, Entwässerung und weiterer Ingenieurbauwerke (Lärmschutzwand) wird aktuell an die Umplanung angepasst (Stand LPH 3). Ziel ist im Juli 2027 mit dem Vorstufenausbau zu beginnen. Die Entwässerung erfolgt als modifiziertes Trennsystem. Das anfallende Schmutzwasser wird über einen Freispiegelkanal in nördliche Richtung abgeführt und dort an den bestehenden Mischwasserkanal im "Sangenweg" angeschlossen. Das Oberflächenwasser der öffentlichen Verkehrsflächen wird über straßenbegleitende Mulden versickert, der Überschuss läuft in zentrale Versickerungsmulden. Um diese Gefälleverhältnisse zu gewährleisten, muss stellenweise die Verkehrsfläche angehoben werden, wodurch Dammschüttungen notwendig werden. Die Versickerung der privaten Flächen wird über entsprechende Festsetzungen im Bebauungsplan auf den jeweiligen Grundstücken geregelt. Entlang der Bahnlinie wird die Errichtung einer Lärmschutzwand notwendig werden, um die Wohnbebauung realisieren zu können. Die Kindertagesstätte im Norden des Plangebietes und der notwendige Teilabschnitt der Lärmschutzwand entlang der Bahn wurden im Jahr 2024 bereits gebaut. +++ Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Erschließung (Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen) des zweiten Planungsabschnitts südlich gelegen mit etwa 17 ha. Der Bebauungsplan hierfür befindet sich aktuell in der Aufstellung. Die Offenlage ist für das 2. Quartal 2027 vorgesehen. Eine erste Erschließungskonzeption ist aus den beigefügten Unterlagen (städtebaulicher Entwurf) zu ersehen. Mit PA2 muss die Erschließungskonzeption (inkl. LSW) des PA1 planerisch fortgeführt werden. Die vorliegenden Planunterlagen der Erschließungsplanung PA1 werden den Bietern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. +++ Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die folgenden Ingenieurbauwerke (ggf. mit Technischer Ausrüstung) und Verkehrsanlagen für PA2 mit den entsprechenden Leistungen gemäß §43, §47, Anlage 1 Punkt 1.4.5 bzw. ggf. §55 HOAI: - Entwässerungs- und Versickerungsanlagen - Verkehrsanlagen inkl. Dammschüttungen und Anschluss an Odenwaldring - Lärmschutzwand (LSW) - Bauvermessung +++ Projektzeitraum: - Beauftragung etwa im 1. Quartal 2027 - Bearbeitung unmittelbar nach Beauftragung - Beginn Erschließungsarbeiten vrsl. Anfang 2029 (bei Erfordernis mehrerer Bauabschnitte: Verlängerung des Projektzeitraums) - Berücksichtigung des zeitlich parallellaufenden Verfahrens zur Bauleitplanung +++ Projektkosten: Es ist von folgenden anrechenbaren Herstellkosten auszugehen: - Entwässerungsanlagen (Schmutzwasserkanäle): ca. 1,1 Mio. Euro netto - Versickerungsanlagen (Rigolen): ca. 0,7 Mio. Euro netto - Straßen und Wege: ca. 4,1 Mio. Euro netto - Lärmschutzanlagen: ca. 1,5 Mio. Euro netto
Eckdaten
- Teilnahmefrist
- 23.11.2026, 10:00 Uhr
- Ausführungsort
- 64589 Stockstadt
- Laufzeit
- 24 Monate
- Vergabestelle
- Gemeinde Stockstadt am Rhein
- Leistungsbild
- Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
- Veröffentlicht
- 22.10.2026
- Unterlagen und Original
- Vergabeordnung
- VgV
- CPV
- 71322000 · Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
- Vergabenummer
- 26503
- Für KMU geeignet
- ja