Neubau Feuerwehrhaus | Stadt Geislingen | Tragwerksplanung-Leistungen
Vergabestelle: Stadt Geislingen
- Teilnahmefrist
- 30.11.2026
- Ausführungsort
- Geislingen
- Verfahren
- Zweistufig
Worum es geht
Die Stadt Geislingen schreibt im Rahmen eines VgV-Verfahrens Planungsleistungen für die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 1 § 51) für den Neubau eines Feuerwehrhauses aus. Das bestehende Feuerwehrhaus entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Funktionalität und Einsatzabläufe, weshalb ein moderner, zukunftsfähiger und funktionaler Neubau in zentraler Lage geplant ist. Für die Baukosten des Gesamtvorhabens werden etwa 3,2 Millionen Euro netto in den Kostengruppen 300 und 400 veranschlagt. Die Vergabe der Leistungsphasen erfolgt stufenweise in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat im Rahmen von Abrufverträgen. Das Auswahlverfahren gliedert sich in einen vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb, eine anschließende Erstangebotsphase sowie Bietergespräche mit den am besten bewerteten Bewerbern. Die Teilnahmefrist für den Teilnahmewettbewerb endet am 30.11.2026.
KI-Zusammenfassung von brixl. Maßgeblich ist die Bekanntmachung der Vergabestelle.
- Tragwerksplanung
- Neubau
- Feuerwehrhaus
- Objektplanung
- HOAI
- Statik
- Ingenieurleistungen
- Planung
- Leistungsphasen
- VgV
Wo gebaut wird
Ausführungsort
72351 Geislingen
Sitz der Vergabestelle, nicht der Bauort
Stadt Geislingen, Vorstadtstr. 9, 72351 Geislingen
Was geplant wird
Wertung und Wettbewerb
- Personelle Projektorganisation15 %
- Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals, insbesondere der Projektleitung anhand eines Referenzobjekts20 %
- Projekteinschätzung20 %
- Beantwortung der Fachfragen15 %
- Honorarparameter30 %
Termine und Bewerbung
Veröffentlicht
30.10.2026
Teilnahmefrist
30.11.2026, 15:00 Uhr
Angebotsfrist
für ausgewählte Bewerber
Zuschlag
offen
Zweistufig: erst Teilnahmeantrag, dann Angebot der ausgewählten Bewerber.
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Bekanntmachung im Wortlaut
1. Verfahrensablauf a) Teilnahmewettbewerb In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur in dem Falle vor, wenn weniger als 5 Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags ist jedoch ausreichend. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebotsphase: Die max. fünf geeigneten Bewerber erhalten entsprechende Unterlagen zur Erstellung je eines Erstangebots. c) Bietergespräch Im Bietergespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Bietergespräch werden Referenzen vorgestellt. Der Bieter, welcher nach Wertung der Zuschlagskriterien die höchste Punktzahl erreicht, soll mit der Planung nach HOAI Stand 2021 Teil 4 Abschnitt 1, § 51 Leistungsbild Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1 bis 6 beauftragt werden. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Stadt Geislingen im Rahmen von Abrufverträgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet alle Leistungen vollumfänglich zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Eckdaten
- Teilnahmefrist
- 30.11.2026, 15:00 Uhr
- Ausführungsort
- 72351 Geislingen
- Landkreis
- Zollernalbkreis
- Vergabestelle
- Stadt Geislingen
- Leistungsbild
- Tragwerksplanung
- Veröffentlicht
- 30.10.2026
- Unterlagen und Original
- Vergabeordnung
- VgV
- CPV
- 71327000 · Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
- Vergabenummer
- 7.25.15
- Für KMU geeignet
- ja
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